Online-Tagebuch Herbstfahrt 2014 nach Mirow 

Montag, 20.10.2014

So schnell geht der erste Tag vorbei, dabei haben wir doch gerade erst noch Berlin hinter uns gelassen.

Die Busfahrt war so entspannt und ruhig, dass wir auch zweieinhalb Stunden Fahrt problemlos überstanden haben. Die Ankunft lief dann auch recht flott: Die Jungs und Mädchen haben jeweils einen "Doppeldecker-Wohnbus" bezogen und sich schnell häuslich eingerichtet.

 

Eine kurze Kennenlernrunde hat uns gereicht, um die Teilnehmer der beiden Sommerdurchläufe und unsere Neuzugänge miteinander bekannt zu machen.

Nudeln mit Tomatensoße waren das kulinarische Highlight am Abend und anschließend wurde Verstecken im Dunkeln gespielt oder im Bus gequatscht.

Eins der Kinder hat den Tag mit den Worten zusammengefasst: "Heute Abend werde ich gut schlafen können."

 

Dienstag, 21.10.2014

Nach einem ausgiebigem Frühstück haben wir unsere Boote geschnappt und eine kleine Kanutour auf dem Mirower See gemacht.

Zum Mittagessen gab es Grießbrei. Danach gab es einen Verdauungsspaziergang zum Supermarkt. Leider fing es dann an zu regnen. Trotz dessen haben wir mit Kartenspielen, Kissenschlacht oder Fußballspielen den regnerischen Nachmittag verbracht. Zum Abendessen gab es leckere Chile Con Carne. Zum Abschluss des Tages saßen wir am Lagerfeuer und aßen Stockbrot. Somit gingen wir alle wohl auf ins Bett und freuen uns schon auf morgigen Tag.

 

Mittwoch, 22.10.2014

Heute fing der Tag schon mit Regen an. Doch wir genossen das Frühstück trotzdem im geheizten Bus der Jungs. So startete der Morgen in gemütlicher Runde.

Dort verbrachten wir dann den Vormittag mit Brett- und Kartenspielen. Danach durften wir uns unser Taschengeld abholen und den Supermarkt besuchen. Anschließend konnten wir zwischen verschiedenen Workshops entscheiden.

 Es wurden Loom-Bänder geflochten, Zirkuskünste erlernt und Kerzen gegossen. Zum Mittag gab es leckere Hot-Dogs. Am Nachmittag bereiteten wir uns für eine Kanutour vor, denn der Regen machte eine ersehnte Pause.

Am Strand durften wir dann entscheiden ob wir Kanu-Polo spielen, über den See paddeln oder Ballspiele spielen wollen. Wir hatten viel Spaß und konnten uns nochmal so richtig austoben. Nachdem wir im Camp freies Spiel genossen, stärkten wir uns mit Bouletten, Kartoffeln und Quark.

Dann wählten wir zusammen einen Film aus und kuschelten uns im Bus vor die Leinwand. Das war der Abschluss eines tollen Tages ohne Langeweile trotzdes schlechten Wetters.

 

Donnerstag, 23.10.2014

Der heutige Tag begann für die mutigsten unter uns eisigkalt mit einem gewagten Sprung in den See. Eine heiße Dusche später konnten wir uns zum Frühstück gesellen.

Gleich im Anschluss haben wir unsere große Kanutour bis nach Mirow begonnen. Dort angekommen gehörte der ganze Ort für zwei Stunden uns. Wir haben dem verschlafenen Städtchen ein bisschen Leben eingehaucht auf unserer ausgedehnten Shoppingtour. Mit vollen Taschen und leerem Portemonnaie haben wir dann den Heimweg angetreten.

Der Nachmittag wurde von der Fun-Sport-Olympiade beherrscht, unserem sportlichen Höhepunkt der bisherigen Woche. Den Auftakt dazu gab uns der Kampf der Geschlechter; Jungs gegen Mädchen in unserer aller Lieblingsdisziplin: Aufräumen.

 

 

 

 

Etwas mehr Spaß, aber mit demselben Ehrgeiz begleitet, haben uns dann die anderen Stationen gebracht, darunter: Nestbau, Naturbilder legen, Murmelbahnenbau und Bogenschießen.

Die abendliche Runde am Feuer hätte den Abend Schön ausklingen lassen können, wurde aber leider durch einen Unfall eines Betreuers erschüttert. Nach einem kurzen Besuch im Krankenhaus ist er aber mittlerweile wieder bei uns und konnte uns versichern, dass es ihm gut geht.

Wir haben ihm ja schließlich auch alle „Gute Besserung“ gewünscht.


Freitag, 24.10.2014

Heute starteten wir mit warmen Kakao, einer ordentlichen Portion zum Kauen und einem Lunch-Paket den Tag. ´

Nach der Siegerehrung der gestrigen Fun-Olympiade starteten wir gegen 10.30 mit den Bus zur Templiner Therme.

Dort konnten wir rutschen, uns im Wasserkanal oder im Wellenbad treiben lassen, uns in einer warmen Wasserhöhle entspannen und das Salzwasserbecken auf seine Funktion testen.

Es war einfach mal „über geil“ und konnten danach entspannt bzw.  „gechillt“, warm, ausgepowert und mit einem guten Gefühl wieder zum Camp.

Im Camp hatten wir erst mal Zeit für uns woraufhin es zum Abendessen Nudeln mit Käsesahnesoße gab.

 >> Man war die legga <<

Anschließend konnten wir noch mal machen wozu wir Lust hatten – von Mau-Mau über Bao bis hin zu Verstecken im Dunkeln.

Dann hieß es an diesem trockenen aber doch kühleren Tag  ab in die „Heia“ und es war Ruhe….

>> Wir sehen da so ein grünes Licht?! <<

Was das zu bedeuten hat?
Das kann ich hier ja schon mal verraten: Wir gehen gleich auf Nachtwanderung. Die Lichter werden den Weg weisen.

Wir sind gespannt.

Doch…...Knackte da gerade ein Ast hinter uns…?!

Samstag, 25.10.2014

Nach dem all morgendlichen Frühstück sammelten wir erst mal Holz für
das am Abend stattfindenden Grillen.

Zunächst machten wir Ordnung im Bus um uns auf Sonntag vorzubereiten.
Danach gingen einige von uns shoppen im Netto um das letzte Taschengeld auf den Kopf zu hauen. Die Anderen spielten in den Bussen oder gingen Fußball spielen.

Ab 14 Uhr starteten wir mit  dem Feuer. Unsere Tagesaufgabe war es das
Holz nachzufüllen bzw. einen Betreuer bescheid zu sagen.
Nach erfolgreichen Spielen wurde es dann langsam Abend.

Nach dem leckeren Grillfleisch stieg dann die Party in der Disco.


Der DJ lag Atemlos und den neuen Trend "ist mir egal" auf und schon war die Disco "Bombe"
Mit dem Song "Nein Mann" tanzten wir in die Duschen und letztlich in die Betten.
Ein trockener Tag geht zu ende und morgen dürfen wir unsere Eltern wieder in den Arm nehmen.


Sonntag, 26.10.2014

Der letzte Tag.
Nach einer verlängerten Nacht durch die Zeitumstellung, gab es ein letztes ausgewogenes Frühstück im Freien.
Nach dem warmen Kakao räumten wir die Busse besenrein auf.
Danach gab es noch Gruppenfotos und Selfies.
Gegen 11.00 Uhr machten wir uns dann zum Bus auf und machten es uns bequem.
Im Bus hörten wir Musik, aßen etwas und tauschten Namen bzw. E-Mail Adressen aus.
Dann kam der große Moment schon von weitem sahen wir unsere Eltern und so kamen 28 Kinder wieder sicher am Ostbahnhof in Berlin an.

 

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